Leitbild

Die Gesellschaft für Arbeitsförderung leistet seit Jahren einen wertvollen Beitrag zur zeitweiligen Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, die ihr von den Berliner Agenturen für Arbeit bzw. den JobCentern zugewiesen werden. Primäres Anliegen der GfA ist es, die Arbeitsfähigkeit dieser Menschen zu fördern oder zu erhalten und sie zu befähigen, sich erfolgreich den Anforderungen des ersten Arbeitsmarktes zu stellen. Zu diesem Zweck unterbreitet die GfA den Teilnehmern der Maßnahmen ein interessantes, breit gefächertes Angebot von Projektarbeiten. Sie werden zum Teil mit völlig ungewohnten Aufgaben konfrontiert und ungeachtet ihrer bisherigen Berufserfahrungen bzw. ihres unterschiedlichen Bildungsniveaus in die Lage versetzt, sich neue, zumeist handwerkliche Fähigkeiten anzueignen. Parallel dazu setzen sich die Teilnehmer mit konkreten geschichtlichen, geographischen und anderen Themen auseinander. Das fördert ihre Flexibilität und Kreativität, aber auch ihre Kommunikationsfähigkeit, soziale Integration und Teamfähigkeit. Integraler Bestandteil der Arbeitsmaßnahmen ist ein begleitendes Weiterbildungsprogramm. Es vermittelt den Teilnehmern u. a. Grund und Spezialkenntnisse der Datenverarbeitung, vertieft historisches und allgemeines Wissen und beinhaltet ein Bewerbungstraining. Umfassende Hilfe und Unterstützung sowohl bei der Projektarbeit als auch bei den Qualifizierungsmaßnahmen erhalten die Teilnehmer von den kompetenten und erfahrenen Mitarbeitern der GfA Regie.

Die von den Teilnehmern geleistete Arbeit dient nicht dem Selbstzweck, sondern kommt in ihrer gesamten Breite den Berliner Schulen und Kitas, Kinderfreizeiteinrichtungen, Bibliotheken usw. zugute. Es handelt sich dabei um das Entwickeln und Vorbereiten von Schülerbausätzen, Anschauungsmaterialien und Modellen, mit denen das Interesse der vornehmlich 4. bis 6. Klassen am Geschichts- und Sachunterricht gesteigert und die Arbeit der Lehrer, Erzieher und Bibliothekare unterstützt werden soll. Sie tragen vor allem dazu bei, die Neugier der Kinder auf historische Themen zu wecken und sie zum Lesen, forschen und weiteren Nachdenken anzuregen. Sei es direkt in den Schulen, Bibliotheken bzw. Freizeiteinrichtungen oder aber bei Projekttagen in der GfA, die Teilnehmer präsentieren den Schülern die Ergebnisse ihrer Arbeit und führen sie erlebnisorientiert und spielerisch an verschiedene Geschichtsthemen heran. Die Begeisterung, mit der die Kinder diese Schülerbausätze und Modelle annehmen, aber auch der von Eltern, Lehrern und Bibliothekaren geäußerte Dank für den "Unterricht zum Anfassen" stärkt das Selbstbewusstsein der Teilnehmer und gibt ihnen das Gefühl, gebraucht zu werden und eine gesellschaftlich sinnvolle Arbeit zu leisten. Die GfA hat sich auf diese Weise einen guten Ruf bei ihrer Stammkundschaft erworben, die ihre Angebote seit Jahren immer wieder gern nutzt und ihr wertvolle Anregungen für ihre Arbeit gibt. Daher legt die GfA größten Wert auf die Pflege und den weiteren Ausbau der Kontakte zu ihren Kunden. Diesem Ziel dient auch die Planung und Konzipierung neuer Angebote sowie die ständige Vervollkommnung der bereits bestehenden.

Die Tätigkeit der GfA bei der Verwirklichung ihrer Schwerpunktaufgabe, der Entwicklung und Durchführung von Maßnahmen zur Beschäftigungsförderung, ist ohne die Bereitstellung von Fördermitteln nicht realisierbar. Aus diesem Grund kommt der engen Zusammenarbeit mit den Gebern dieser Mittel eine überaus große Bedeutung zu. Im Dienst um die Langzeitarbeitslosen wird die GfA wie in der Vergangenheit so auch in Zukunft alles daran setzen, um sich gegenüber den Agenturen für Arbeit, den JobCentern und den Servicegesellschaften  den Bereitstellern der Fördermittel  und nicht zuletzt den Berliner Kinderbildungs und Freizeiteinrichtungen stets als zuverlässiger Partner erweisen, der sich kontinuierlich weiterentwickelt und qualifiziert. Um dies auch weiterhin zu sichern, hat die GfA ein Qualitätsmanagementsystem eingeführt. Die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2008 ist für uns verpflichtendes Instrument zur ständigen Verbesserung der Wirksamkeit des QM-Systems.